Sieben Dinge, mit denen ich mich als Mama inzwischen abgefunden habe

Eine der wichtigsten Lektionen, die mich meine Kinder gelehrt haben: Manches einfach mal so hinzunehmen, ohne dagegen anzuschimpfen und daran rumzuoptimieren. Weil das Gezeter einfach zu viel Energie kostet und sowieso nix bringt. 

  • dass mindestens ein Zimmer der Wohnung aussieht wie in einer Messie-Dokusoap;
  • dass die Handtasche ständig voller Reiswaffelkrümel und angelutschter Brezenstücke ist;
  • dass ein Kindergartenkind um drei Uhr schon wieder vergessen hat, was es zum Mittagessen gab;
  • dass ein Magen-Darm-Virus ein Gemeinschaftsding ist – da macht man als Familie geschlossen mit;
  • dass nicht Kinder UND Küche sauber sein können, wenn man früh morgens das Haus verlässt;
  • dass Kinder immer ganz unbedingt und ausschließlich von dem Elternteil ins Bett gebracht werden wollen, der gerade nicht da ist;
  • dass mehr als vierzig Zentimeter Matratze einfach nicht drin sind;
  • dass man dann ja in ein paar Jahren wieder regelmäßig zum Sport/ ins Kino gehen kann;
  • dass Kinder nicht länger als zehn Sekunden daran denken können, dass sie sich eigentlich beeilen wollten.

Wie ist das bei Euch? Welche Punkte sollten unbedingt noch mit dazu?

8 Kommentare
  • Britta
    24. März 2015

    – dass man selten pünktlich und entspannt das Haus verlässt. Dass es aber vorkommen kann, dass die 2-jährige plötzlich “Komm, pack mas!” ruft.
    – dass auch andere Kinder plötzlich auf dem Boden liegen, schreien und toben.
    – dass das Lieblingsgericht von heute auf morgen nicht mehr schmeckt und man am liebsten zum Frühstück schon Nudeln isst.
    – dass regelmäßig ein Löwe bei uns vorbeischaut, der wohl auch schon ein eigenes Zimmer mit Mal- und Bastelecke hat und nur durch das beherzte ‘Luja soag i” vom Papa verjagt werden kann.
    – dass man sich fürs Kind zum Vollhorst macht.

    • Mareike
      24. März 2015

      Wie wahr! Zu 3: Man kann sowieso nie das kochen, was sie sich EIGENTLICH gerade gewünscht haben. Diese Schlawiner!

      • Britta
        24. März 2015

        Ich warte noch drauf, dass der Satz kommt, dass es in der Kita eh besser schmeckt. 🙂

        • Mareike
          24. März 2015

          Auaaa!

  • Melanie
    29. Dezember 2015

    -das es wo anders immer besser schmeckt als bei Mama
    -das wenn man total müde ist und man mal früh ins Bett gehen will,mindesten ein Kind nicht schlafen kann oder einen Alptraum hatte oder krank wird
    -das man unter der Woche die Kinder wecken muss und sie ja noch so müde sind und am Wochenende schon um sechs alles wach sind.

    • Mareike
      30. Dezember 2015

      … kann ich alle drei bestätigen;-)

  • Melanie
    12. Januar 2016

    Hab noch eins

    Wenn einer krank is haben es n paar Tage später alle

    • Mareike
      13. Januar 2016

      … wie wahr!

Vorherige
Von der Fernseheule zur Streamingmutti
Sieben Dinge, mit denen ich mich als Mama inzwischen abgefunden habe